Herbst – der Zwiebellook hat wieder Hochkonjunktur

Herbst – der Zwiebellook hat wieder Hochkonjunktur

ZwiebellookDer Herbst stellt Sie als modebewusste Menschen vor eine echte Herausforderung: Sie müssen in der Lage sein, Ihre Kleidung im Laufe des Tages verschiedenen Temperaturen anzupassen. Mittags ist es teilweise noch so warm, dass Sie sich im T-Shirt auf die Parkbank setzen könnten. Morgens möchten Sie sicherlich oft am liebsten in den Winterpullover schlüpfen. Doch beim Gedanken an die Temperaturen im Großraumbüro werden Sie diese Idee unter Garantie sehr schnell wieder verwerfen. Was also tun?

Welche Vorteile bietet der Zwiebellook?

Der Zwiebellook ist die beste Möglichkeit, sich im Herbst passend zur Witterung anzuziehen. Diese Modeschöpfung stammt von keiner Geringeren als der Modeikone Jil Sander. Sie entwickelte den Zwiebellook bereits Mitte der 1970er Jahre. Dass sie damit einen Dauerbrenner in Sachen Übergangskleidung schaffen würde, hat Jil Sander damals ganz sicher nicht geahnt. Er eroberte sehr schnell die Laufstege und Modehäuser in der ganzen Welt und genießt bis heute große Beliebtheit. Der Zwiebellook sorgt für schützende Luftpolster und ist erstaunlich wandelbar. Diese Vorteile sollten Sie sich nicht entgehen lassen, wenn Sie im Herbst für jede Wetterlage gut gerüstet sein wollen.

Was ist das Besondere beim Zwiebellook von Jil Sander?

Jil Sander setzte durchweg auf sehr hochwertige Einzelteile, die nach Belieben miteinander kombiniert werden können. Das wiederum macht eine intelligente Abstimmung der Farben notwendig. Zu grauen Leggings und Schuhen sollten beispielsweise graue oder schwarze Stutzen getragen werden. So bleibt viel Spielraum hinsichtlich der Farbwahl für die Oberteile und Jacken. Ein schlichter unifarbener Rollkragenpulli könnte mit einem farbenfrohen Longshirt oder einer Longweste kombiniert werden. Auch der Minrock über der Leggings ist eine praktische Sache, denn so kann die Hose für das Sonnenbad in der warmen Mittagszeit problemlos ausgezogen werden. Ebenso klug ist es, statt dem klassischen Unterhemd ein eng anliegendes T-Shirt zu tragen. Das wird dann zum schicken Top, wenn mit steigenden Temperaturen die Bluse oder der Pulli in die Tasche wandern.

Beim Zwiebellook auf die Schuhe besonders achten

Wenn Sie den Zwiebellook nach dem Vorbild von Jil Sander tragen möchten, sollten Sie morgens nicht wahllos in Ihren Schuhschrank greifen. Herbstliche und winterliche Schnürschuhe passen zwar zur Leggings und zur Jeans, aber in Kombination mit einem Minirock wirken sie dann doch etwas merkwürdig. Damen sind in der Übergangszeit am besten beraten, wenn sie Pumps mit mittelhohen Absätzen tragen. Junge Damen können alternativ den Zwiebellook auch durch schicke Sportschuhe ergänzen. Für die „Herren der Schöpfung“ bieten sich leichte Slipper an, die aus möglichst atmungsaktiven Materialien bestehen. Sie können den herbstlichen Temperaturschwankungen beispielsweise mit den Cargohosen die Stirn bieten, bei denen sich die Länge durch eingearbeitete Reißverschlüsse nach Belieben kürzen lässt. Die Socken sollten Sie in diesem Fall farblich auf die Farbe der Cargohose abstimmen.

Bildquelle: © 4138609737 | Maegan Tintari – Flickr.com (Bestimmte Rechte vorbehalten)