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Gynäkomastie

Der Begriff Gynäkomastie bezeichnet einen Gewebeüberschuss in der männlichen Brust. Bei einer echten Gynäkomastie handelt es sich um eine Vergrößerung der Brustdrüsen, die so genannte falsche Gynäkomastie bezeichnet im Gegensatz dazu Fetteinlagerungen im Brustbereich. Die betroffenen Männer leiden meist unter ihrer vergrößerten Brust, so dass sie sich häufig zu einem operativen Eingriff entscheiden. Zunächst muss allerdings sichergestellt werden, dass keine Erkrankung vorliegt.

Können krankhafte Prozesse sicher ausgeschlossen werden, spricht nichts gegen einen Eingriff. Je nachdem, ob eine echte oder falsche Gynäkomastie vorliegt, wird dabei eine Fettabsaugung durchgeführt oder durch einen Schnitt am Brustwarzenvorhof überschüssiges Drüsengewebe entfernt. Im Falle einer einfachen Fettabsaugung genügt ein ambulanter Eingriff unter örtlicher Betäubung mit zusätzlichem Dämmerschlaf, bei gleichzeitiger Entfernung von Drüsengewebe ist jedoch ein kurzer stationärer Aufenthalt üblich. Wurde viel Gewebe entfernt, kann sich eine zusätzliche Bruststraffung empfehlen.

Die Risiken, die mit diesem Eingriff einhergehen, sind als eher gering einzustufen, denn gerade die Fettabsaugung an der männlichen Brust lässt sich einfach und unkompliziert bewerkstelligen. Auch die Schmerzen nach der Operation liegen im erträglichen Bereich. Nach der Operation ist es in jedem Fall wichtig, dass der Patient für etwa sechs Wochen ein Kompressionshemd trägt. So sollen Schwellungen vermieden und der Rückgang der Haut unterstützt werden.



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