Die erste war im Jahr 2000 bei Dr. Höhmann, die 2. vor einigen Tagen. Die erste OP war eine Nasen-OP mit Lippenvergrößerung, die 2. Op bei Prof. Dr. Volling sollte zumindest die Nasenschäden wiederbeheben, die ich durch die 1. Operation erlitten hatte.
Nach der ersten OP bei Dr. Höhmann hatte meine Nase (zumindest anfangs, verwuchs sich dann) zwar im Profil eine schöne Form, war aber leider krumm, hatte unterschiedlich große Nasenlöcher und eine schiefe Nasenscheidewand, sodass ich seitdem durch das linke Nasenloch keine richtige Luft mehr bekam, inklusiv Borkenbildung und Entzündungsneigung. Mit der Zeit bildete sich dann eine Erhebung auf der unteren Hälfte der Nase und die Atmungsbehinderung verschlimmerte sich im Laufe der Jahre. Die Lippen waren übrigens unsymmetrisch, verhärtet und an einigen Stellen mit Huckeln und Rillen.
Die 2. OP sollte die Nase begradigen, die freie Atmung wieder ermöglichen und die Anhebung der unteren Nasenrückenhälfte wieder abtragen….
Nach der 2. OP bei Dr. Volling war ich entsetzt darüber, dass die Nase im oberen Bereich bis zur Mitte auf der linken Seite einen Huckel bekommen hatte, an einer Stelle, wo überhaupt nichts verändert werden sollte. Ich bin über dieses Risiko, dass sich die Nase auch an anderer Stelle verändern kann nicht aufgeklärt worden. Auch war mir nicht klar, dass meine Nase nach der Op äußerlich eine sichtbare Narbe haben könnte, was am rechten Nasenloch der Fall ist.
Der Huckel ist von der Seite zwar kaum wahrnehmbar, aber vom schrägen Profil aus deutlich sichtbar und die Nase hat dann einen S-förmigen Verlauf, weil zusätzlich zu dem Huckel die Nasenscheidewand nach wie vor nicht gerade in der Mitte steht. Das sieht dann von der linken Schräge aus wie eine Boxernase.
Auch scheint an der Nasenspitze vorne zwischen den Nasenlöchern etwas abgetragen worden zu sein, da die runde Wölbung nach vorne Richtung Mund jetzt flacher und fast ganz gerade ist, was künstlich aussieht und die Nasenlöcher frei legt...
Seit der Operation ist mittlerweile 1 Jahr Vergangen und ich habe auf meinem Weg mittlerweile die Erfahrung gemacht, dass hier eine Krähe der Anderen kein Auge aushackt…
Als ich dem Doktor meine Unzufriedenheit eröffnete, meinte Herr Dr. Volling zynisch, dass ich wohl ein psychisches Problem haben würde, wenn ich mit dem Ergebnis nicht hoch-zufrieden wäre …kein Wort darüber verloren, dass mein rechtes Nasenloch bei der Op eingerissen wurde und ich davon jetzt (dauerhaft) eine sichtbare Rissnarbe hatte - als ob ich es übersehen würde… kein Wort darüber, dass meine Nase auch ein kleines Stück kürzer war, auch wenn wir nie ausgemacht hatten, das ich meine Nase auch kürzer werden soll…
Bei der nächsten Nachuntersuchung hatte ich dann einen Freund mit zur Untersuchung genommen, da war Herr Doktor dann wieder wesendlich freundlicher und sagte - man höre und staune: "Falls die Operation nicht ganz erfolgreich verlaufen ist, dann mache ich ihnen das noch weg".
Selbst mein Bekannter war überrascht, wie schnell der Doktor Volling auf einmal von einer Nach-operation sprach…
Und bei der letzten Nachuntersuchung sagte Herr Doktor Volling dann - nachdem er hörte, dass ich mich von ihm bestimmt nicht nochmal operieren lassen werde - ich solle es per Schiedsentscheid klären lassen, wenn ich Zweifel hätte…
Dieses Schiedsverfahren habe ich dann beantragt…
Doch obwohl vom Arzt Volling vorgeschlagen, ich sollte ein Schiedsverfahren einleiten, hat er es dann abgelehnt, daran mitzuwirken. Ein Schiedsverfahren kann nur dann abgehalten werden, wenn alle beteiligten damit einverstanden sind….
Soweit also die ehrenswerten Methoden des tollen Professor Dr. Vollings.
Und um dem ganzen Hohn noch die Krone aufzusetzen: In der Stellungnahme, warum er ein Verfahren ablehnt, schrieb er, dass er das Ergebnis als "sehr gut" betrachtet und eine weitere Nachoperation abgelehnt habe...
Solche Lügen zu lesen sind wie ein Schlag ins Gesicht.
Der erste Arzt, der mich operiert hat und der meine Nase überhaupt erst krumm und krank machte war übrigens Ex-Privatdozent Dr. Dirk Höhmann aus Nürnberg. Ex-Privatdozent weil er in Deutschland mittlerweile nicht mehr tätig ist, da er erst vor Gericht stand (wegen unsauberer Methoden), dann pleite ging und dann ins Ausland abgehauen ist… Den brauch ich also nicht mehr zu verklagen… zur Erinnerung: Dr. Höhmann gehörte zu den ersten in Deutschland, die unter irgendeinem Pseudonym in ebay Schönheits-ops versteigert haben, weil er dringend Geld brauchte…wer braucht das nicht…
