Haarentfernungshandschuh – Rasieren ohne Gefahr!

Haarentfernungshandschuh – Rasieren ohne Gefahr!

© Jacek Chabraszewski - Fotolia.comEs musste mal wieder schnell gehen unter der Dusche und schon ist es passiert – geschnitten. Beim Rasieren hat sich wohl schon jede Frau geschnitten und sich hinterher über den Schmerz und die unschöne Wunde geärgert. Aber nicht nur das Rasieren kann unangenehm werden, auch andere Haarentfernungsmethoden, wie das Rausreißen mit Wax oder das Herauszupfen mit dem Epilierer, können sehr schmerzhaft sein. Zudem kann die Haut noch nach Stunden danach gereizt und gerötet sein. Eine neue Methode verspricht, nun genau diese Probleme zu vermeiden. Eine Haarentfernung ohne Schmerzen oder Verletzungen. Die Antwort auf, alle Rasierprobleme oder doch nur Schwindel?

Haarentfernung mit Peeling – Zwei ins Eins

Dieser neue Trend verspricht eine Haarentfernung ohne Schmerzen, ohne Überwindung und ohne Verletzungen UND soll gleichzeitig die Haut peelen. Es handelt sich dabei um einen Handschuh, der auf der einen Seite leicht aufgeraut ist, ähnlich wie ein Schmirgelpapier, nur weniger stark. Durch diesen werden die Haare einfach weggerieben und wachsen anschließend langsamer und feiner nach. Gleichzeitig werden trockene Hautschuppen entfernt, was zu einer ebenmäßigen und glatten Haut führt.

Die Vorteile dieser Haarentfernungsart auf einen Blick:

  • Es funktioniert ganz ohne Chemie, es muss keine Creme oder Schaum aufgetragen werden. Dadurch fällt Lästiges testen, um allergische Reaktionen zu umgehen, weg.

  • Es riecht existiert kein unangenehmer Geruch, wie es bei vielen Enthaarungscremes der Fall ist.

  • Es entstehen keine Verletzungen.

  • Durch das Peeling werden abgestorbene Hautschuppen sanft entfernt und die Haut geglättet.

  • Das Haar wird bei mehreren Anwendungen geschwächt und wächst langsamer und weicher nach.

  • Die Handschuhe sind überall anwendbar und lassen sich bequem in der Handtasche mitnehmen.

Wie funktioniert der Handschuh?

Mit der aufgerauten Seite leicht und ohne Druck, in kreisförmigen Bewegungen, über die gewünschte Haustelle streichen und die Haare werden abgerieben. Durch die kreisenden Bewegungen werden die Haare erst aufgestellt und anschließend sanft entfernt. Beachtet werden sollte, dass nach zwei bis drei Mal die Drehrichtung geändert werden sollte, um alle Härchen und Hautschuppen zu erwischen. Durch das Peeling wird zusätzlich dem Einwachsen der Haare vorgebeugt und es kommt zu keinen unschönen Pickelchen auf der Haut. Wichtig: Ohne Druck arbeiten, damit nur die obere Schicht abgetragen wird.
Laut verschiedenen Herstellern, lässt sich eine Seite (je nach Produkt hat ein Handschuh eine oder zwei raue Seiten) mehrmals verwenden und das Ergebnis soll bis zu 7 Tagen anhalten.

Nachteil

Ganz so perfekt ist diese Haarentfernungsmethode leider nicht. Durch das Abreiben der Haare kann es zu Rötungen auf der Haut kommen, die jedoch nach kurzer Zeit wieder verschwinden. Bei besonders empfindlicher und sehr trockener Haut, sollte darauf geachtet werden, dass nicht zu oft über eine Stelle gerieben wird, denn dies kann zu rauer anstatt zu glatter Haut führen.

Fazit

Alles in allem ist diese Methode eine angenehme und ungefährliche Art die unerwünschten Härchen zu entfernen. Dennoch ist auch diese Variante nicht für jede Haut geeignet und sollte wie bei jeder Art von Haarentfernung hinterher mit Creme gepflegt werden.

Bildquelle: © Jacek Chabraszewski – Fotolia.com