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Kosmetik Allergien – Gibt es sie wirklich und was hilft?

Zu besonderen Anlässen greift man gerne zu ein wenig Make-Up. Gerade als Teenager kann man es selten erwarten, bis man von den Eltern als »Reif genug« dafür angesehen wird. Doch die eigentlichen Schönheits- und Pflegeprodukte bieten nicht nur Vorteile. Immer wieder kommt es zu Kontaktallergien, darüber hinaus, zu Ekzemen, die sehr unangenehm sein können.

Wie entstehen sie und was kann man dagegen tun? Dieser Frage gehen wir auf den Grund.

Kosmetik Allergien – ein Mythos?

Keineswegs. Immer wieder wird davon berichtet. Oftmals werden die Betroffenen nur müde belächelt. Fragen wie ‘Was soll an Kosmetik gefährlich sein?’ werden immer wieder gestellt. Die Antwort darauf lautet: „Sehr viel sogar!“ Die verwendeten Inhaltsstoffe werden immer vielseitiger, es kommen immer wieder neue Stoffe hinzu, die eine genaue Diagnose erschweren. Ein Hautarzt kann hier helfen. Die Diagnose ist wichtig, um den entsprechenden Stoff zu finden – nur so kann dauerhaft Hilfe geschaffen werden.

Wie äußern sich Kosmetik Allergien?

Die Kosmetikallergie ist in der Regel immer eine Kontaktallergie. Kommt also das Produkt mit der sensiblen Gesichtshaut in Kontakt, wird eine allergische Reaktion hervorgerufen. Diese kann sich auf verschiedene Weise äußern, etwa durch

  • Rötungen
  • Juckreiz
  • Blasenbildung
  • Schwellungen
  • Schuppen

Diese gilt es, rasch zu behandeln, um keine Verschlimmerung zu provozieren. Wichtig ist hierbei zu wissen, dass die Hautreaktion meist erst wenige Tage nach Anwendung der Kosmetika auftritt.

Wie wird die Allergie diagnostiziert?

Dies geschieht über einen gewöhnlichen Allergietest, bei dem mehrere Pflegeprodukte in unterschiedlicher Potenz mittels Pflaster auf dem Rücken des Patienten fixiert werden. Nach 48 Stunden kann anhand aufgetretener Reaktionen ein entsprechendes Ergebnis abgelesen werden. Hier wird nicht nur ermittelt, welche Produkte schädlich sind, sondern im Umkehrschluss auch direkt dargelegt, welche Produkte unbedenklich sind.

Kosmetik Allergie festgestellt – nie wieder Pflegeprodukte?

Sie müssen nicht verzichten, auch wenn Sie unter einer Allergie leiden. Wichtig ist, dass Sie stets die Inhaltsstoffe des gewünschten Produkts studieren. Sind diese nicht klar deklariert, lassen Sie lieber die Finger weg – und ansonsten sollten Sie natürlich Kosmetika meiden, die mit dem auslösenden Allergen versehen sind.
Es empfiehlt sich dabei immer auf Produkte mit Farb- und Duftstoffe zu verzichten, da hier die Gefahr von Kontaktallergien deutlich höher ist, als bei Produkten, die diese Inhaltsstoffe klar ausschließen.
Gehen Sie der Industrie jedoch nicht leichtfertig auf den Leim – Naturprodukte sind nicht unbedingt direkt die bessere Wahl, da auch hier Kontaktallergene vorhanden sein können, darüber hinaus sind die pflanzlichen Inhaltsstoffe oft selbst Auslöser für Allergien.

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