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Was tun bei Pickeln?

Pickel und Akne betreffen vor allem pubertierende Jugendliche, die dadurch häufig einen sehr hohen Leidensdruck verspüren und deshalb auf der Suche sind nach Erklärungen und Heilmethoden. So schwer es auch fallen mag, es gilt grundsätzlich: Hände weg von Pickeln und Mitessern! Meistens wird durch das Quetschen und Drücken dieser alles nur noch schlimmer. Das liegt daran, dass vielfach der Talg in noch tiefere Hautschichten gedrückt wird und sich Bakterien durch die unsachgemäße Behandlung von Pickeln und Mitessern weiter verteilen.
Obwohl die Ernährung als Ursache für die Entstehung von Pickeln und Akne wissenschaftliche nicht nachgewiesen werden konnte, haben viele Betroffene positive Erfahrungen mit einer Ernährungsumstellung gemacht. Die einzige Möglichkeit herauszufinden, ob die Ernährung das eigene Hautbild beeinflusst, ist der Selbstversuch. Um gegen Pickel vorzugehen wird empfohlen über einen Zeitraum von mehreren Wochen auf Lebensmittel zu verzichten die Zucker und tierisches Fett enthalten. Ebenfalls auszuprobieren ist der Verzicht auf Milchprodukte.
Kohlenhydrate erhöhen den Blutzuckerspiegel und damit die Insulinproduktion. Durch diesen Prozess werden aber auch andere Hormone beeinflusst, die wiederum zu einer erhöhten Fettproduktion der Haut und verstopften Poren führen können beziehungsweise Bakterien gedeihen lassen, welche zur Entwicklung von Akne beitragen.
Zu den hoch-glykämischen Nahrungsmitteln zählen unter anderem Getreideprodukte, verschiedenste Brot- und Backwaren wie etwa Kuchen, Cracker und Chips sowie Süßigkeiten. Eine Ernährung, die auf gering-glykämischen Kohlenhydraten basiert, also viel Obst und Gemüse enthält, könnte demnach ein Ansatz zur Behandlung der Akne sein
Unabhängig vom Effekt gegen Pickel ist eine gesunde Lebensweise auf jeden Fall sinnvoll und erstrebenswert, da diese sich positiv auf das Körpergefühl, die Fitness, das Immunsystem und die Lebenserwartung auswirkt. Die Umstellung der Ernährung auf natürliche, gesunde Lebensmittel schützt damit auch vor den sonst später zu erwartenden schwerwiegenden Zivilisationsleiden wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Leiden, Diabetes, Übergewicht, Rheuma, Arthrosen, und dem ernährungsbedingten Teil der Krebserkrankungen.